Foto: Danny Opterweidt

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Unser Dank gilt allen, die dieses Projekt begleitet, unterstützt und zu dem gemacht haben, was es war.  Wir danken euch für euer Mitmachen, die Gespräche, die Momente, das Vertrauen und die Offenheit. Für die vielen stillen ebenso wie die intensiven Begegnungen. Das Projekt hat gezeigt, wie viel Resonanz entstehen kann, wenn Menschen sich auf einen gemeinsamen Gedanken einlassen. Es hat auch gezeigt, dass es keinen Frieden um jeden Preis geben kann, wenn bewusst Grenzen überschritten oder Machtverhältnisse reproduziert werden, sei es patriarchal oder institutionell geprägt. All die Erfahrungen, die wir teilen konnten, bleiben wertvoll und lebendig. Lasst uns diese Energie weitertragen. Seid auch dabei weiter ein Täubchen im Schwarm. Auch Kleines kann im Schwarm großartig werden. 

Der Schwarm im Kirchenhimmel soll nun bis ins Jahr 2026 hängen bleiben. Die große Taube wurde Ende Oktober aufgrund des Gerüstabbaus wieder abgenommen. Gemäß den Fördermittelbedingungen ging das Eigentum an die Kirche über, die Nachnutzung obliegt dieser unter Beachtung die gesetzlichen Urheberrechte. 

Im Sinne unseres Projektgedankens und des Fördermittelantrages ist der kostenfreie Verleih ausdrücklich freigegeben als Nutzungsrecht.

Darüber hinausgehende Nutzungen, besonders die von der Kirche angestrebte Vermietung, zählt zu kommerziellen Nutzungen und bedarf ausdrücklicher Zustimmung der Urheberin. Eine vorgelegte Vereinbarung war nicht an eine finanzielle Beteiligung gebunden, sondern ausschließlich an eine Prüfung in jedem Einzelfall, in dem die Kirche die Taube gegen Entgelt verleihen möchte und der Voraussetzung,  dass die Gelder für die Kirche oder Projekte im Projektgedanken verwendet werden. Eine pauschale Freigabe für kommerzielle Nutzungen der Friedenstaube  kann und wird es nicht geben. Die Kirche hat diese Vereinbarung nicht angenommen. Ob und wann die große Taube wieder öffentlich gezeigt wird, ist daher ungewiss. Es wird erwogen, eine kleinere, reisefähige Version der Taube unabhängig von der Kirche zu realisieren, die auf Reisen gehen und Impulse setzen kann. 

Die Idee des Schwarmes darf und soll von anderen aufgegriffen werden und gemeinsam weitergetragen werden. Schwärmt, flattert, macht eigene Täubchen und Projekte – gemeinsam, für alle. Es ist heute wichtiger denn je. Wir wissen bereits von einem Projekt in Thüringen, das dieses Jahr wohl umgesetzt werden soll.  Habt ihr Fragen, wie man einen Schwarm technisch umsetzen kann, meldet euch gern. . 

Der Klöppelbrief ist urheberrechtlich geschürt und bleibt frei zur nicht-kommerziellen Nutzung. Er darf geteilt, genutzt und weitergegeben werden, solange dies im Projektgedanken geschieht. Eine parteipolitische, parteiliche oder weltanschaulich instrumentalisierende Nutzung ist ausgeschlossen. Kommerzielle Nutzungen – auch auf Spendenbasis – bitte zukünftig vorab absprechen.  

Die Seiten hier bleiben als Projektarchiv bis auf Weiteres bestehen und werden bei vorhandenen Ressourcen um weitere Bilder des Projektes und von Täubchen auf Reisen ergänzt.

 

Die Herstellung der großen Taube war teilgefördert durch LEADER Westerzgebirge. Das Begleitprogramm SCHWÄRMEREI  wurde vollständig ehrenamtlich durchgeführt. Kosten darin wurden selbst getragen. Idee eines Kunstprojektes am Kirchturm bei der Sanierung als Mehrwert: Annett Beier; Idee & Durchführung der Klöppeltaube und des Friedenstaubenthemas: Anett Schuster. Entwicklung & Durchführung Begleitprogramm Schwärmerei: Annett Beier & Anett Schuster. Der Projektantrag FLATTEREI war verbunden mit dem Projektantrag zur Sanierung des Kirchturms als Nachfolgeprojekt. Beide Anträge wurden von der Kirchgemeinde 2024 eingereicht. Über die Höhe der eingenommenen Spenden verfügt ausschließlich die Kirche, wir haben darüber keine Kenntnis. 

Beflügelt. Sichtbar. Verbunden.

Wir schreiben das Jahr 2025. Chemnitz war Kulturhauptstadt. Der Purple Path verbindet die Regionen. Und Wildbach? Hier wuchsen einer Idee Flügel…

Die Wildbacher Kirche, errichtet zwischen 1804 und 1806, ist ein Werk des bedeutenden sächsischen Baumeisters Johann Traugott Lohse. Geboren 1760 in Kleinolbersdorf Altenhain gilt er als Pionier des sächsischen Kirchen- und Fabrikbaus. Im Jahr 2025 erhält der Kirchturm endlich die langersehnte Sanierung. Wir nutzen diese Chance, ein Zeichen für Frieden und Weltoffenheit zu setzen und gestalten gemeinsam ein Begleitprogramm. Ein Kunstwerk aus Spitze am Gerüst der Kirche. Ein wachsender Schwarm im Innenraum. Und jeder konnte mitmachen.

Ein Projekt, das Grenzen überwand und Begegnung möglich machte, zwischen Handwerk und Kunst, Glaube und Welt, Heimat und Ferne.

Eine Förderung zur Sanierung des Kirchturmes konnte über LEADER Fördermittel sicher gestellt werden. Auch die „Flatterei“ als XXL geklöppelte Friedenstaube kann Dank einer zusätzlichen LEADER Region Westerzgebirge Förderung teilgefördert und realisiert werden. Für die „Schwärmerei“ benötigten wir eure Hilfe.

Ausführliche Infos zum Projekt, zum Dorf, zu uns beiden und wer uns alles unterstützt sowie den Download findet ihr im Menu. 

Wildbach oben ohne? Dank der LEADER-Förderung keine Frage mehr. (Gestaltung Annett Beier)
Flatterei - Realisierung im Sommer 2025 (Visualisierung Anett Schuster)