Das Pilgertäubchen
Die große Klöppeltaube mit einem Gesamtmaß von über 10×13 m ist im Rahmen der konkretenf in das Eigentum der Kirche übergegangen. Zusätzlich ist ihr Einsatz durch die Förderlogik auf Kirchgemeinden im Fördergebiet begrenzt. Auch bringt die schiere Größe der Arbeit erhebliche logistische Anforderungen an Standort und Aufbau mit sich. Einer darüber hinaus angestrebten Vermietung der Taube seitens der Kirche habe ich nicht pauschal zustimmen wollen.
In vielen Begegnungen, Rückmeldungen und Gesprächen wurde deutlich, dass sie etwas berührt in den Menschen. Genau daraus ist für mich das sehr lebendige Gefühl entstanden, dass die Arbeit am Projekt weitergehen soll.
Aus all diesen Erfahrungen habe ich eine kleinere, mobile Version entwickelt, in einem Format von ca. 2 x 3 m zzgl. Zweig. Sie trägt die Idee der großen Taube in sich weiter, aber in einer Form, die leichter zu handhaben ist und sich auf Reisen begeben kann, Sie ist dafür gedacht, Menschen zu begegnen und sich in neue Orte einzufügen.
Diese kleinere Taube stelle ich kostenfrei zur Verfügung, weil mir wichtig ist, dass dieses Projekt lebendig bleibt. Es ist genau der Punkt, an dem alle Täubchen miteinander verbunden bleiben. Das Pilgertäubchen als offene, reisende Version, die den Weg zu den Menschen sucht.